Liebeskummer ist so alt wie die Geschichte der Welt. Auf die Idee, damit Geld zu verdienen, kam jedoch Silvia Fauck als erste und gründete die erste bundesweite Liebeskummer-Praxis (www.liebeskummer-praxis.de). Seither berät sie in ihren mittlerweile zwei Praxen Menschen mit Herzschmerz. Ein Beispiel dafür, wie in einer gesättigten Branche – wie etwa den Beratern und Coaches – noch ein neues Betätigungsfeld gefunden werden kann. Jüngst fand eine Studie heraus, dass Liebeskummer sogar tödlich sein kann. Britische Forscher der Universität Brighton & Sussex entdeckten eine Region im Gehirn, die direkt mit dem Herzmuskel verbunden ist und ihn unter Stress aus dem Takt bringt. Wir werden es noch erleben, sagt Silvia Fauck, dass es auf Liebeskummer einen Krankenschein gibt. Wie viele Herzen hat die Expertin schon vor dem Stillstehen bewahrt? „Es müssten so um die tausend sein.“ Sie zeigt ein Foto, auf dem ein frisch vermähltes Paar zu sehen ist und deutet auf die dunkelhaarige Braut. „Sie war lange bei mir. Sie ist verlassen worden auf die harte Tour, von einem Tag auf den anderen. Das hat viel Aufbauarbeit gekostet. Als sie sich wieder verliebte, habe ich sie gecoacht. Es hat geklappt, darauf bin ich stolz.“ Fast alle Menschen, die zu ihr kommen, sind von ihren Partnern verlassen und betrogen worden. Sie sind schwer verletzt, manche traumatisiert. Die jüngste ihrer Mandanten war 21, der älteste 73 Jahre. Mindestens 80 und bis zu 150 Euro kostet die Beratungsstunde, je nach Einkommen; Studenten zahlen 50 Euro. Im Schnitt kommen Ratsuchende fünf Mal, Frauen öfter als Männer. „Männer wollen anfangs am liebsten jeden Tag reden, der Schmerz muss weg, es soll nicht mehr brennen. Frauen wollen auch den Schmerz loshaben, aber gleichzeitig auch etwas über sich lernen“, so Silvia Fauck, Psychologische Beraterin und Gründerin der ersten Liebeskummerpraxis Deutschlands (www.liebeskummer-praxis.de) und Dr. Ragnar Beer, Psychologischer Psychotherapeut und Leiter des Online-Paartherapie-Projektes Theratalk (www.theratalk.de) an der Universität Göttingen.
Was können Sie daraus machen?
Dank der Entwicklung bei den Kommunikationsmedien ist die Abwicklung der Beratung etwa per E-Mail oder Internet leicht machbar. Der Bedarf, da sind sich die Experten einig, wird steigen. Mit einem professionellen Angebot ist der Markteinstieg leicht und Erfolg versprechend möglich. Und gerade im Partnerbereich/ Paarbereich bieten sich zahlreiche neue Geschäftsmöglichkeiten.
Im digitalen Zeitalter, in dem die virtuelle Präsenz oftmals die Visitenkarte eines Unternehmens darstellt, ist…
Wer mit dem Lkw unterwegs ist, muss wie mit dem Pkw auch mit einem Bußgeld…
In Verbindung mit der Dokumentation von Lenk- und Ruhezeiten durch digitale Tachografen kommen verschiedene Ausführungen…
Die Verluste im Online-Casino können schnell in die Höhe schießen. Viele Spieler fragen sich daher…
Sachsen hat das Förderprogramm "Regionales Wachstum" aufgebohrt. Aktuell gibt es eine Förderung von bis zu…
Bill Gates sagte einst: „Das Wichtigste an Technologie ist, dass sie die Menschen verbindet.“ Networking…